Edinburgh Yarnfestival 2017

Ich kann es nach wie vor noch nicht so ganz fassen, dass ich dort war. Und es war einfach nur toll!

Los ging mein Abenteuer am Donnerstag. Also einen Tag bevor das Fest anfing. Die Entscheidung hin zu fliegen fiel morgens um kurz vor 9. Ich also blitzschnell unter die Dusche, während der beste aller Männer einen Flug und ein Hotel gebucht hat. Um kurz nach 10 war ich im Auto und auf dem Weg zum Flughafen.

Sponanität war ja eigentlich noch nie so ganz mein Ding. Jedenfalls nicht bei so großen Sachen. Aber das war echt mal super spontan.

Um 14 Uhr ging dann mein Flieger nach Edinburgh, über Frankfurt. Im Flieger Frankfurt-Edinburgh waren bestimmt die Hälfte der Fluggäste Stricker auf dem Weg zum EYF. 🙂

Im Flieger habe ich dann auch gleich den ersten netten Menschen kennen gelernt: Gabi. Wir haben uns dann immer wieder am Wochenende getroffen und zusammen gegessen und gestrickt.

Glücklicherweise war mein Hotel genau an der Bushaltestelle vom Airlink. Also war das Finden des Zimmers auch kein großes Problem. Beim einchecken wurde mir dann gleich mal gesagt, dass ich nicht die einzige Strickerin im Haus bin. Super! Gleichgesinnte rund um die Uhr.

Freitags ging es dann los. Auf zum EYF!

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Dank meiner Hotelmitbewohnerin konnte ich bequem mit dem Auto zum Veranstaltungsort fahren. Catrin hatte einen Frühpass und wollte um kurz vor 9 dort sein. Die Tore öffneten sich dann um 10 für den Rest der Welt.

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Aber vorher hieß es erst mal anstehen. Wahnsinn, wie viele Leute schon vor 9 draußen angestanden sind. Mir war das natürlich zu blöd und ich habe mich bin kurz nach 10 in ein Kaffee gesetzt, gestrickt und mich mit einem total netten Herren unterhalten. Er war auch am Socken stricken und saß alleine. Also habe ich gefragt, ob ich mich zu ihm setzen darf. War echt klasse.

Draußen in der Schlange angekommen, habe ich dann Ausschau nach meiner Freundin Uschi gehalten. Sie ist hier in meiner Strickgruppe und hatte ihren Ausflug schon etwas länger geplant. 😉 Wir haben das Festival zusammen genossen.

Und irgendwann waren wir dann drin. Wahnsinn! Alles super organisiert, aber natürlich auch super voll. Teilweise habe ich die Wolle der Stände gar nicht zu Gesicht bekommen, weil so ein Gedränge war.

Wir haben uns aber trotzdem ganz gut geschlagen und ich habe ne Menge Beute gemacht.

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Und das ist nur der erste Tag…..

Von 1 bis 2 gab es ein Podcaster Meetup, bei dem ich gerne dabei sein wollte. Aber weil ich im echten Leben recht schüchtern bin, musste Uschi mit um „meine Hand zu halten“. Tatsächlich kamen ein paar Leute auf mich zu, die sich meinen Podcast anschauen. Das war schon ziemlich cool.

Danach sind wir nochmal durch die Stände spaziert, haben uns im Supermarkt was fürs Dinner besorgt und sind dann in getrennten Bussen zurück zu unseren Hotels. Ich war so fertig, dass ich mich nicht mehr aus meinem Zimmer bewegt habe.

Samstags haben wir das Ganze quasi wiederholt. Durch die Stände bummeln, Wolle shoppen, Podcaster Meetup, Supermarkt für Dinner, auf dem Bett sitzen und stricken. Zwei perfekte Tage!

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Am zweiten Tag war ich zurückhaltender, was meine Einkäufe angeht. Immerhin hatte ich nur begrenzt Platz im Gepäck und mein Geldbeutel ist leider auch kein Fass ohne Boden.

Sonntags musste Uschi leider schon wieder heim fliegen. Aber Catrin und ich hatten beschlossen den Tag zusammen zu verbringen und sind zu Fuß quer durch Edinburgh gelaufen.

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Eine wunderschöne Stadt! Aber der Weg zum Schloss ist schon ein ziemliches Workout. Puh!

Danach machten wir Pause im „Elephant House“, dem Café in dem J. K. Rowling den ersten Harry Potter Band geschrieben hat. Wie cool ist das denn?

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Es war aber erstaunlich, dass das Café diese Tatsache nicht zur Geldmaschine ausgeschlachtet hat. Man hätte es eigentlich gar nicht mitbekommen, wenn nicht ein Schild am Eingang hängen würde.

Dafür war drum rum ne Menge Harry Potter angesagt….

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Alles in allem ging der Sonntag viel zu schnell vorbei und es war Zeit zu packen.

Montags bin ich dann wieder über Frankfurt nach Hause geflogen.

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Leider musste ich in Frankfurt nen ziemlichen Sprint hinlegen um meinen Anschlussflug zu erreichen. Ich war so außer Puste und verschwitzt, als ich endlich im neuen Flieger war, dass man mir als aller erstes ein Wasser angeboten hat. Das ist mir bisher auch noch nie passiert.

Natürlich hat mein Koffer den Sprint nicht mitgemacht und wurde dann am nächsten Tag nach Hause geliefert. Aber das war schon ok. Ich hatte in weißer Voraussicht alle meine neue Wolle in einer kleinen Reisetasche im Handgepäck. 😉

Hier ist also meine gesammelte Beute, ohne die Fasern.

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Wer gerne alles erzählt bekommen möchte und die Stränge im einzelnen sehen will, kann sich gerne mein Video zum EYF anschauen.

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2 Antworten zu Edinburgh Yarnfestival 2017

  1. hasretnakislari schreibt:

    Die spontanen Aktionen sind doch oft die besten. Beim Lesen konnte ich mir richtig vorstellen, wie aufregend das gewesen sein muss. Viel Spaß mit der Beute.

  2. Pingback: Edinburgh Yarn Festival 2017: Every Last Detail - EvinOK

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