Foundation Piecing – Was ist denn das?

Nachdem ich nach wie vor wahnsinnig Lust auf Nähen habe, gibts hier noch ne Weile Genähtes zu sehen. Aber keine Sorge, zwischendurch wird schon ein bischen gestrickt und auch gesponnen. Dazu kommst also auch bald wieder mehr.

Jetzt aber erst mal zu meiner neuen Leidenschaft: Foundation Piecing.

Instagram ist ja so verführerisch. Ich sehe dort jeden Tag die tollsten Quilts. Und ich habe mich oft gefragt, wie man denn bitte sowas nähen kann?

Hier ein paar Beispiele:

Das sind jetzt mal nur meine Favoriten. Die Liste könnte ich aber endlos fortsetzen.

Nachdem ich mich irgendwann an diese Anleitungen wagen möchte, habe ich was einfaches ausgesucht um mich mit der Technik vertraut zu machen. Dabei wird der Stoff auf einem Stück Papier fest gesteckt, auf dem das Muster abgedruckt ist. Man näht immer auf der Papier Seite und bekommt ganz gerade Nähte und kann die kleinsten Fitzelchen zusammen setzen.

Wie gesagt, ich wollte an etwas Einfachem üben.

Fündig wurde ich hier: The Quilters Cache. Die Auswahl an freien Anleitungen ist dort schier unendlich. Und es gibt eine „Practice Paper Piecing“ Anleitung, die ich ausgewählt habe.

Die Anleitung ist nur für das innere „Quadrat im Quadrat“. Die Einfassung habe ich selber dazu gebaut.

Ursprünglich wollte ich nur einen Block nähen und dann in einen Mug Rug umwandeln. Aber ich dachte mir, dass ich besser werde, wenn ich mehr übe. Und meine Stoffreste haben eine schöne Auswahl an bunten Blocks möglich gemacht.

Innerhalb von vier Tagen habe ich also insgesamt 20 Blocks genäht. Alle aus Stoffresten. Deshalb musste ich auch bei ein paar Teilen etwas tricksen. Aber das macht nix. Später, wenn die Decke fertig und gequiltet ist, sieht das kein Mensch mehr.

Die Blocks zu Nähen war wirklich sehr entspannend. Aber dann gings ans Überlegen, was ich mit den Teilen anfangen soll. Ich habe mich für eine große Decke entschieden. Und mit viel Hilfe, war dann auch irgendwann klar, dass sie einen schwarzen Hintergrund bekommen soll.

Das ist noch nicht genäht, sondern nur aufgelegt. Es hat mich mehrere Stunden gekostet, bis ich mit der Anordnung der Blocks zufrieden war.

In der rechten Bildhälfte sieht man noch kleine helle Rechtecke zwischen den Blocks. Das werde ich auf jeden Fall so machen.

Jetzt sollte ich nur irgendwann den Mut finden den Stoff zuzuschneiden und das Quilttop zusammen zu setzen.

 

Falls sich jemand für mein Instagram interessieren sollte, ich bin dort als „schnueffeltier“ zu finden. So wie eigentlich überall.

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