Bücher im Januar

Der Januar war Buch-technisch wieder mal nicht so gut. Ich hab wieder nur zwei Bücher gelesen. Dafür habe ich einige Hörbücher gehört und deshalb werde ich die jetzt auch mit in die Buch-Zusammenfassung aufnehmen.

Los geht´s mit den Büchern:

  • Eine Weihnachtsgeschichte, Charles Dickens    
  • Der norwegische Gast, Anne Holt    

Das Charles-Dickens-Buch wollte ich schon lange lesen und hab damit auch noch vor Weihnachten begonnen. Allerdings hat mich dann die Leselust verlassen. Der Klassiker hat mir gut gefallen. Die Sprache war natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber man hat sich schnell daran gewöhnt. Mir ist jetzt auf alle Fälle klar, weshalb Charles Dickens einer der beliebtesten Jugendbuch-Autoren des 19. Jahrhunderts war. Ich kann die Weihnachtsgeschichte jedem empfehlen und freu mich schon auf die anderen Bücher von ihm, die in meinen Regalen schlummern.

„Der norwegische Gast“ von Anne Holt war ein klassicher Kriminalroman. Nach einem Zugunglück werden die Überlebenden in einem naheliegenden Hotel einquartiert und anschließend von einem gewaltigen Sturm eingeschneit. Keiner kann dort weg, keiner kommt zu ihnen durch. Dann geschehen zwei Morde. Zufälligerweise war unter den Zuggästen auch eine ehemalige Polizistin, die nun versucht heraus zu finden, wer die Morde verübt hat.
Wie gesagt, ein klassicher Krimi. Der Kreis der Verdächtigen ist sehr eingeschränkt und die Ermittlungsarbeit erfolgt nur durch Gespräche und die geistigen Fähigkeiten der Ermittlerin. So weit war die Geschichte auch wirklich nicht schlecht.
Allerdings ist die Ermittlerin und Hauptprotagonistin so was von unfreundlich und unsympatisch, dass ich manchmal entnervt die Augen verdreht habe. Sie sitzt seit einem „Arbeitsunfall“ im Rollstuhl und blockt jede Art von Gespräch ab. Freundlichkeit ist für sie ein Fremdwort. Das ist zwar mal eine neue Art, die Hauptperson zu gestalten, aber mir liegt das gar nicht.
Wer einen guten Krimi mag, kann das Buch lesen. Aber ein absolutes Muss ist es nicht.

Hörbücher im Januar

Stricken und Hörbücher sind bei mir mittlerweile fast untrennbar mit einander verbunden. Deshalb habe ich im Januar fünf Hörbücher gehört.

  • Malfuria – Das Geheimnis der singenden Stadt, Christoph Marzi    
  • Malfuria – Die Hüterin der Nebelsteine, Christoph Marzi    
  • Malfuria – Die Königin der Schattenstadt, Christoph Marzi    
  • Der Würger von der Cater Street, Anne Perry    
  • Das Grab im Wald, Harlan Coben    

Die Bücher von Christoph Marzi sind immer etwas besonderes. Seine Sprache ist sehr blumig und ausgeschmückt. Zugegebenermaßen muss man sich daran erst einmal gewöhnen. Aber dann sind die Bücher wirklich gut.
Die Malfuria-Trilogie hat mir im Großen und Ganzen wirklich gut gefallen. Die Geschichte ist spannend und temporeich erzählt. Nachdem es sich um eine Fantasy-Jugendbuch-Reihe handelt, ist die Heldin ein junges Mädchen, dass bald erfährt, dass es eine Hexe ist und die Welt retten muss. Also DER Klassiker unter den Jugend-Fantasy-Büchern. Trotzdem hat die Geschichte etwas Besonderes.
Für einen netten Hörgenuss zwischendurch sind die Malfuria-Bücher bestens geeignet.

„Der Würger von der Cater Street“ ist der erste Roman aus der Thomas-Pitt-Reihe von Anne Perry. Die Geschichten spielen im viktorianischen London und die Sprache ist auch hier ziemlich gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte an sich war ok. Allerdings war ich mir schon nach der Hälfte des Buches sicher, wer der Mörder sein könnte. Immerhin war ich im Endeffekt mit meinem Verdacht im richten Haus und somit war die Auflösung des Mordfalls für mich nicht gerade spannend.
Wer gern historische Krimis liest, kann sich das Buch antun. Ansonsten würde ich es nicht weiter empfehlen.

Harlan Coben hat sich in letzter Zeit zu einem meiner Lieblings-Autoren gemauster. Ehrlich gesagt, habe ich nicht eines seiner Bücher selbst gelesen. Dafür habe ich jetzt schon vier seiner Bücher gehört. (Und letzte Woche habe ich mir seinen neuesten Thriller in Buchform gekauft.)
Er schreibt eine Reihe um den Hobby-Ermittler (Ex FBI-Agent) Myron Bolitar, die mir sehr gut gefällt. Außerdem hat er viele allein stehende Romane außerhalb seiner Reihe veröffentlicht.
„Das Grab im Wald“ ist einer der Einzelromane und hat mich von der ersten bis zu letzten Minute gefesselt. Es geht in dem Buch um einen 20 Jahre zurück liegenden Mordfall, der nun neu aufgerollt wird. In einem Ferienlager sind vier Jugendliche verschwunden. Zwei davon wurden innerhalb der nächsten Tage ermordet aufgefunden, die anderen sind seit dem verschollen. Jeder glaubt, dass auch sie tot und im Wald vergraben sind. Bis einer der Beiden unter falschem Namen 20 Jahre später ermordet wird.
Mehr will ich zu der Geschichte gar nicht verraten. Die sollte man wirklich selbst genießen.
Was mich an den Harlan-Coben-Hörbüchern am meisten fasziniert ist der Vorleser: Detlef Bierstedt. Er liest alle seine Thriller und macht wirklich einen super Job.
Ich kann die Bücher jedem Krimi- und Thriller-Fan ans Herz legen!

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Eine Antwort zu Bücher im Januar

  1. Sunsy schreibt:

    Du hast recht, Harlan Coben ist ei klasse Autor. Und wie du hab ich seine Bücher bis jetzt gehört 😉 Auch „Das Grab im Wald“ – hat mir ebenso gut gefallen wie dir 🙂

    Ganz liebe Grüße – Sunsy

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