Ein paar neue Sachen

In den letzten Monaten halten sich die Neuzugänge in meinem Lager stark in Grenzen. Tatsächlich habe ich seit dem Urlaub nur 5 Stränge Wolle gekauft. Und ich habe nach wie vor kein Bedürfnis das zu ändern.

Aber keine Sorge: Ich bin nicht krank! :-) Schlimmer – mich hat die Einsicht wie der Blitz getroffen. Und wer mein Wollzimmer kennt weiß, dass ich damit locker für die nächsten 20 Jahre auskomme. Deshalb sind die Einfuhren stark beschränkt.

So ganz ohne Neues macht es aber auch keinen Spaß. Also gibts ein paar Kleinigkeiten zu sehen.

Den Strang Wollmeise Blend in einem herrlichen Schokobraun hat mir eine Freundin vom Oktober-Sale mit gebracht. Eigentlich wollte ich selber hin fahren. Aber die Vernunft hat gesiegt. So wurde es nur ein Strang. Denn die Blend möchte ich wirklich gerne ausprobieren. Mal sehen, was daraus wird.

Das war´s auch schon von der Wollfront. ;-)

Aber es gibt trotzdem noch was zu zeigen.

Dieses Buch wurde vor einiger Zeit ausführlich auf dem Blog von Ysolda Teague besprochen und da ich gerade dem zweifarbigen Stricken verfallen bin, musste dieses Buch einfach her.

Es ist wirklich toll! Anleitungen sind nur sehr wenige drin, dafür wird gezeigt, wie man selbst Muster für “stranded knitting” entwerfen kann. Für mich ist das besonders interessant, weil ich im letzten Dublin-Urlaub eine Menge Bilder vom Fußboden in der St. Patrick´s Cathedral gemacht habe. Der ist nämlich wunderschön! Und ich hatte damals schon eine stricktechnische Umsetzung des Ganzen im Kopf. Mal sehen, ob´s was wird. Berichten werde ich in jedem Fall.

Und dann gab´s noch dieses Buch:

Cirilia Rose ist eine sehr junge Designer aus den USA, die teilweise wunderschöne Sachen entwirft; teilweise aber auch sehr Ausgefallenes.

In dem Buch sind beide Seiten vertreten und ich habe einiges gefunden, dass ich für mich stricken möchte. Unter anderem die schöne Cover-Jacke.

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Das “Outlander” Projekt

Das amerikanische Fernsehen ist für seine genialen Serien bekannt. Dieses Jahr lief die Serie “Outlander” an, die auf den Büchern von Diana Gabaldon basiert. Im Englischen heißt die Reihe auch “Outlander series”, bei uns ist die Reihe allerdings als “Highland-Saga” bekannt.

Mich interessiert die Serie sehr, aber ich wollte zu erst die Bücher lesen. Nicht zu letzt, weil Kerstin so sehr davon schwärmt.

Gesagt, getan!

Die Bücher wanderten auf den Kindle, denn ich hebe mir beim Lesen ungern einen Bruch. :-) Allein der erste Band hat 800 Seiten. Und ich glaube, es ist das dünnste der acht Bücher.

Weil lesen am Kindle aber mit Strickzeug in der Hand noch mehr Spaß macht, mussten dringend ein paar Socken angeschlagen werden. Also habe ich mal meine Vorräte durchsucht und ein paar Stränge Wolle ausgewählt.

Sieht recht human aus, oder?

Aber der Schein trügt! In diesem Korb hat definitiv mehr Platz, als ich dachte. Irgendwie erinnert er mich an Hermine´s schwarze Perlentasche. ;-)

Ausgebreitet sieht das nämlich ganz anders aus…

Nicht mit auf dem Bild sind die 5 Stränge handgesponnene Sockenwolle, die ich noch hinzugefügt habe.

Nachdem mein Entschluss allerdings fest stand, habe ich tatsächlich alle Stränge innerhalb eines Nachmittages gewickelt. Mit tatkräftiger Unterstützung von Kerstin und dem Schatz. Beide haben drei Stränge für mich gewickelt.

33 Stränge später war ich fertig. 27 davon habe ich gewickelt. Kennt ihr den Speerwerfer bei Asterix? Genau so habe ich mich hinterher gefühlt. Mein rechter Arm war definitiv gut trainiert.

Nach dieser Wickelaktion war ich dann erst mal im Netz unterwegs um heraus zu finden, ob es auch elektrische Wollwickler gibt. Gibt es! Aber für das Geld kann ich noch sehr viele Stränge zu Knäulen wickeln. Schade.

Im Korb rechts sind die Knäule hergerichtet, die ich als erstes anstricken wollte.

Damit das mit dem nebenzu Lesen auch so einfach wie möglich ist, habe ich erst mal die Bündchen der Socken gestrickt und den glatt rechten Teil angefangen.

Zwei der Paare sind für mich, die anderen werden irgendwann verschenkt.

Ich freue mich jedenfalls über meine Auswahl. Ganz links ist ein Strang von “Lakeside Wolle” in der Farbe “Paradiesvogel”, mittig oben ist “Gnome Acres” in der “Mustash Manifesto” Farbe, darunter ein Strang handgesponnenes Garn von “Bockstark Knits” und rechts ist Garn von “Sock´n´rolla”.

Ganz hinten steckt schon der Kindle. Alles ist vorbereitet.

Und los geht´s!

Angefangen mit lesen hatte ich am Sonntag. Bis ich ins Bett musste (Arbeit schränkt einen ja so ein!) kam ich immerhin auf 19% und drei fertige Sockenschäfte.

19% hört sich jetzt nach nicht wirklich viel an, aber bei 800 Seiten entspricht das ungefähr 150 Seiten. Und ich bin ein sehr langsamer Leser. Bei “echten” Büchern brauche ich ungefähr eine Minute pro Seite.

Montags war dann natürlich erst mal Arbeiten angesagt, dann Besuch von der Mama und im Anschluss ein ausgiebiger Mittagsschlaf. Aber danach wurde dann nur noch gelesen bis Mitternacht.

Allerdings haben meine extra für das “Outlander”-Projekt angeschlagenen Socken nicht mehr gereicht. Aber ich hatte noch zwei andere Paare auf den Nadeln, die kurzerhand ins Projekt integriert wurden.

37% nach Projektbeginn (knapp 300 Seiten) muss ich dringend eine Lesepause einlegen. Bevor es weiter gehen kann brauche ich 5 Fersen, zwei Bündchen und eine Spitze.

Gestern Abend wurden immerhin die Spitze und 3 Fersen gestrickt. Den Rest stricke ich jetzt dann noch. Immerhin will ich endlich wissen wie die Geschichte um Jamie und Claire weiter geht!

Damit ich am Ende meines Projektes noch weiß, wie viele Paare Socken ich nebenzu gestrickt habe, werde ich nach jedem fertigen Paar eine kleine Socke stricken. Auf die Art wird dann gleich noch ein Adventskalender für eine sehr wichtige Person in meinem Leben fertig. Perfekt!

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Wieder was gelernt

Ich bin ja der Meinung, dass man nie auslernt. Obwohl ich wirklich gut stricken kann, gibt es doch immer wieder was Neues zu entdecken.

Fair Isle bzw. mehrfarbiges Stricken stand schon lange auf meiner “das will ich lernen”-Liste. Dank eines Online-Kurses über Craftsy habe ich das endlich in Angriff genommen. Denn es gibt einige Projekte, die ich unbedingt stricken möchte.

Als gutes Anfängerprojekt werden die “Endpaper Mitts” von Eunny Yang gehandelt. Und ich muss sagen, das war ein super Tipp.

Für das mehrfarbige Stricken gibt es im Großen und Ganzen drei Möglichkeiten der Fadenhaltung.

1. Man hält beide Farben in der linken Hand. Entweder beide auf dem Zeigefinger oder einen auf dem Zeige- und einen auf dem Mittelfinger.

2. Man hält beide Farben in der rechten Hand und strickt dabei auf die englische Art.

3. Man hält in jeder Hand je eine Farbe. Links “kontinental”, rechts “englisch”.

Wer mich schon stricken gesehen hat weiß, dass ich eine etwas seltsame Art habe meine rechten Maschen zu stricken. Diese Tatsache macht es mir unmöglich beide Farben links zu halten.

Also habe ich beidhändig gestrickt und bin mit dem Ergebnis und auch der Arbeitshaltung sehr zufrieden. Das ist definitiv “meine” Art.

Eigentlich wären die Stulpen komplett gemustert. Leider waren meine ausgewählten Reste dafür zu klein. Ich musste also improvisieren.

Die passende dritte Farbe hat sich schnell gefunden. Aber wie sollte ich das mit dem Muster machen? Am Ende habe ich mich für die einfachste Lösung entschieden und den Teil nach dem Bündchen mit Daumenspickel und Handrücken/-fläche einfarbig gestrickt.

Damit sich die Farben des Bündchens am oberen Ende wiederholen, habe ich dort meinen ersten “Latvian Braid” gestrickt. Das YouTube-Video von Janel Laidman hat mir dabei sehr geholfen. Es ist zwar ein riesen Gewurschtel, aber im Grunde super einfach.

Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit meinem ersten zweifarbigen Strickstück.

Die Stulpen wandern, so wie alle fertigen Teile in dieser Zeit des Jahres, in die Weihnachtskiste und ich hoffe stark, dass die Empfängerin sich darüber freuen wird.

Vielleicht habe ich irgendwann Lust mir selber auch noch ein Paar zu stricken. Wer weiß? Vorerst sind meine Strickfühler aber ausgestreckt und ich habe meine Queue bei Ravelry um mindestens 20 Projekte erweitert, die auf diese Art und Weise gestrickt werden.

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Strickmich!-Club 2014 – ein Rückblick

Im Laufe dieser Woche habe ich mein letztes Päckchen des “Strickmich!” Clubs 2014 bekommen. Es war das erste Mal, dass es diesen Club gab. Aber er wird im nächsten Jahr fortgeführt.

Grund genug für mich, das Ganze Revue passieren zu lassen.

Alle Club-Päckchen enthielten einen Strang Wolle, eine dafür entworfene Anleitung und kleine Beigaben, die zum Thema des Päckchens passen.

Im Februar kam die erste Lieferung, passenderweise zum Thema “Valentinstag”.

Das Garn von “Dye For Yarn” hat einen herrrlichen Rotton und besteht aus 75% Merino und 25% Seide. Wunderbar weich und kuschlig.

Die Anleitung “Knit Your Love” ist im klassichen Hitchhiker-Stil konzipiert, hat allerdings kleine Herzchen am Rand. Herzchen an sich sind zwar nicht wirklich meins, aber das Tuch finde ich ganz nett. Aber ich werde die Wolle sicher für ein anderes Tuch verwenden und das Herzchen-Tuch in einer Mama-tauglicheren Wolle stricken. Sie findet das Tuch nämlich toll.

Außerdem gab es ein kleines Maßband mit passendem “Strickmich!”-Club Aufdruck und ein kleines Plastikherz.

Drei Monate später, im April, kam dann das zweite Päckchen.

Diesmal gab es Wolle von “Welthase” in einem tollen Blasstürkis. Es ist 100% Merino, aber ein Singlegarn. Dadurch eignet es sich bestens für Tücher.

Samadhi” ist wieder mal ein Hitchhiker-Tuch, diesmal mit kleinen I-Cord-Wellen an den Kanten. Mir gefällt das Tuch diesmal richtig gut und ich werde es auch mit der dafür vorgesehenen Wolle stricken.

Als Beigabe war ein kleines eulenförmiges Nadelmaß von “Succaplokki” dabei. Auf deren Sachen hatte ich schon lange ein Auge geworfen und habe mich deshalb besonders darüber gefreut eine Kleinigkeit aus dem Shop zu erhalten.

Danach ging es erst mal in die wohlverdiente Sommerpause.

Im September wurde dann das dritte Päckchen geliefert.

Das Garn kam diesmal von der “Wollmeise” und ich muss zugeben, mein erster Gedanke dazu war “schon wieder rot”. Ok, es ist eher ein pink. Aber trotzdem.

Das Tuch “Jasminde” hat, richtig geraten, wieder die Hitchhiker-Grundform. Diesmal allerdings gepaart mit einem Lacemuster und einer dazu passenden Lacekante. Es ist ganz nett, aber leider ruft es bei mir nicht “strick mich”.

Kleine Maschenmarker waren noch als Beigabe dabei. Das finde ich sehr praktisch, denn damit kann man sofort das Tuch anschlagen und braucht nur noch nach passenden Nadeln suchen.

Schwupp, schon ist November und das letzte Päckchen trudelt bei mir ein.

Das Garn kommt von “WOLLkenSchaf” und ist herrlich weiches Alpaka. Mir gefallen die Farben richtig gut, aber irgendwie ist es doch wieder blau. Wie schon im April.

Leider gefällt mir die Anleitung “Lelly” diesmal überhaupt nicht. Klar, es kann nicht immer alles jedem gefallen. Und das ist für mich auch vollkommen ok. Mir war vorher klar, dass ich nicht vier Mal im Jahr in Freudengeheul ausbreche.

Anstatt einer “Strickgoodie” Beigabe war diesmal eine zweite Anleitung dabei. Quasi als Auswahlmöglichkeit. Die Mütze ist ok, aber ich würde sie niemals aus dem Alpaka-Garn stricken. Denn ich kann mir vorstellen, dass das eher ne rutschige Angelegenheit wird.

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Alles in Allem war ich zufrieden mit den Päckchen. Ich hätte mir aber ehrlich gesagt mehr Abwechslung bei der Farbwahl der Garne gewünscht. Auch die Form der Tücher war mir zu ähnlich. Natürlich hat die Designerin gerade damit ihren Erfolg und immerhin heißt es “never change a running system”. Trotzdem wäre etwas Abwechslung hier schön gewesen.

Was mir besonders gefallen hat, war die Vorstellung der Handfärber in jedem Päckchen mit einem kleinen Steckbrief.

Schade finde ich, dass es im nächsten Jahr keine “Goodies” mehr geben wird. Als Begründung wird angegeben, dass der Preis sonst nicht stabil gehalten werden kann. Wirklich schade.

Ich will den Club nicht schlecht reden. Im Gegenteil. Ich bin nach wie vor froh, dass ich dabei war. Und alle Garne werden zu einem tollen Projekt verarbeitet. Aber ich wollte trotzdem meine Meinung dazu sagen. Und zwar ehrlich.

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Alle guten Dinge sind Drei

Nachdem meine Stricklust endlich mit Macht zurück gekommen ist, habe ich einiges zu zeigen. Vor allem natürlich meine geliebten Socken. Das tragische ist nur, dass nicht ein einziges Paar für mich ist. :-(

Größe 38
verschiedene Reste
64 M auf Cubics Naturals 3 mm
Take5

Diese Socken hatte ich eigentlich nur angeschlagen, um mein Mojo zurück zu holen. Und es hat hervorragend geklappt. Resteprojekte schaffen das immer wieder.

Anfangs war ich mir noch nicht so sicher, ob sie mir gefallen werden oder nicht. Irgendwie fand ich die Socken eher gruselig. Aber jetzt gefallen sie mir richtig gut und ich bin froh, dass ich einfach weiter gestrickt habe.

Für Bündchen, Ferse und Spitze habe ich wieder das gleiche Garn verwendet. Auch, wenn es nicht wirklich so aussieht. :-) Es war ein Rest “Hot Socks Diamond”. Alle anderen Reste habe ich ohne auf etwas zu achten aus der Resteschublade gefischt.

Ich finde es bei diesen Socken immer wieder lustig, dass manche Streifen so gar nicht zusammen zu passen scheinen, obwohl man dafür die gleiche Wolle verwendet hat. Dadurch sehen die Socken noch bunter aus.

Bei meinem ersten Paar habe ich viele Notizen gemacht. Deshalb konnte ich dieses Paar völlig ohne Maßband stricken. Ich musste nur die Streifen abzählen und die Socken passen perfekt. Allerdings wandern sie in die Weihnachtskiste.

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Größe 41
Opal Abo
68 M auf HiyaHiya 2,75 mm
Muster aus einem alten Inspiration Heft

Diese Socken sind für meine Freundin LeAnne. Die Wolle dafür hatte ich schon vor einer halben Ewigkeit ausgesucht. Nur konnte ich einfach kein Muster finden.

Also habe ich mal mit dem Bündchen angefangen und auf Inspiration gewartet. Und die hat mich im wahrsten Sinne des Wortes getroffen. :-)

Das Muster stammt aus einem alten Inspiration Heft von Schachenmayr. Leider habe ich mir nicht aufgeschrieben aus welchem genau. Und das Heft hatte ich nur ausgeliehen. Aber es passt super zur Wolle und war schön zu stricken.

Leider sieht man das Muster auf den Bildern nicht so gut. In echt erkennt man es viel besser.

Ich will mir auf jeden Fall auch noch ein Paar mit dem Muster stricken. Die Wolle dafür habe ich schon bereit gelegt. Aber im Moment habe ich eher weniger Lust auf Mustersocken. Nicht mal, wenn das Muster so einfach ist wie das hier.

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Größe 16-18
STR lightweight “Dreidel”
36 M auf Cubics Naturals 3 mm

Zwischendurch braucht man ein Projekt, dass sofort fertig ist und einem dieses Gefühl des “etwas geschafft haben” gibt. Babysocken aus Resten sind dafür bestens geeignet.

“Dreidel” war das aller erste Paar STR, das ich für mich gestrickt hatte. Irgendwann vor geschätzen 6 Jahren. Der Rest war also gut abgelagert. ;-)

Um meine Babysocken besser fotografieren zu können habe ich ein Paar Sockenbretter gebastelt. Ich habe einfach die Umrisse auf Karton übertragen, ausgeschnitten und dann mit Klebeband umwickelt, damit es stabiler wird.

Wirklich spannen werde ich Babysocken ganz sicher nie. Aber für Fotos sind die Dinger echt praktisch.

Ich denke, ich werde noch mehrere meiner STR-Reste zu Babysocken verstricken. Das Garn ist aus 100% Merino und kuschlig weich. Allerdings sind meine eigenen Socken mittlerweile so verfilzt, dass ich sie kaum noch tragen kann.

Babys laufen aber eher selten. Drum ist die Wolle hervorragend für Babysocken geeignet. Und sie sehen einfach super süß aus.

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Winter is coming

;-) Der Spruch passt nicht nur zu “Game of Thrones”, sondern auch zu meinem letzten FO.

Sehr selten kommt es vor, dass ich schon beim Spinnen eines Garnes weiß, was hinterher daraus werden soll. Bei diesem TdF-Garn war das der Fall.

Die Farben haben mich beim Spinnen so sehr an Weihnachten erinnert, dass ich unbedingt etwas winterlich-weihnachtliches daraus stricken wollte. Aber auch etwas, dass man nicht nur für 2 oder 3 Wochen im Jahr verwendet.

Eine Wärmflaschenhülle war da naheliegend.

Weil ich nur knapp 130 Meter Garn hatte, habe ich eine kleine Wärmflasche gekauft. Und zum auf den Bauch legen reicht die auch bei Erwachsenen locker.

Anleitung hatte ich keine dafür. Mit immer mal wieder Anprobieren und Rumtüfteln hat´s aber trotzdem super geklappt.

Mir war wichtig, dass die Hülle unten offen ist. Immerhin will man das Teil auch mal waschen. Und da das Garn aus einem superwash Kammzug entstanden ist, kann man das bequem in der Waschmaschine machen.

Die Knöpfe sind aus einem gemischten Holzknopf-Paket. Sie sind zwar alle drei unterschiedlich, passen aber trotzdem gut zusammen. Und sie sind auf alle Fälle schöner, als langweilig-weiße Wäscheknöpfe.

Wichtig war mir, dass die Hülle so “figurnah” wie möglich ist. Dann hält sie gut und verrutscht nicht.

Dafür habe ich an den Rundungen der Wärmflasche Maschen zu- oder abgenommen.

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Blissful spinning

Meine Spinnlust ist wieder da! Und zwar voll und ganz. Endlich!

Nach der TdF falle ich jedes Jahr in ein Loch. Meistens habe ich erst wieder im September Lust mich ans Rad zu setzen. Dieses Jahr war es Mitte Oktober.

Weit vor der TdF habe ich auf dem Bliss eine Pullovermenge angefangen zu verspinnen. Das obere Bild zeigt, wie weit ich damit gekommen bin. :-)

Letztes Wochenende habe ich dann das Bliss ins Wohnzimmer geholt und mich voller Elan auf die Fasern gestürtzt.

Schnell war die erste Spule fertig gesponnen und meine Spinnlust war wieder da. Mit Hilfe der Harry Potter Filme habe ich dann die erste Hälfte innerhalb von drei Tagen versponnen.

Das Garn wird sicher super! Und relativ dick. Ich denke, es wird ein “aran weight” Garn werden. Aber das ist kein Problem. In der Stärke habe ich (glaube ich) gar nichts im Stash. Und bei Raverly findet sich für alles eine passende Anleitung.

Nachdem die erste Hälfte fertig war, ging´s ans Vorbereiten der restlichen Fasern.

Bevor ich angefangen hatte zu spinnen, habe ich alle 5 Kammzüge in der Mitte geteilt. Die ersten 5 Faserknäuel habe ich dann in ca. 40 cm lange Stücke geteilt und danach längs halbiert.

Damit das Garn möglichst stark durch gemischt ist, habe ich die zweite Hälfte ein bischen anders vorbreitet. Die Fasern habe ich zwar wieder in ca. 40 cm lange Stücke geteilt, diesmal aber längs gedrittelt.

Ich bin gespannt, wie lange ich noch brauche, bis das Garn ganz fertig ist. Heute beim Spinntreffen will ich auf jeden Fall eine Spule füllen. Dann fehlen nur noch zwei und das Zwirnen.

Die Fasern sind übrigens von Colinette in der Farbe “Frangipani”.

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