Resteprojekt

Nachdem ich mein letztes Garn gezwirnt hatte, war wieder ein kleiner Rest auf einer Spule übrig. Die meisten Spinner verarbeiten den sofort mit Hilfe eines “Andean Bracelet” in das gerade gezwirnte Garn.

Ich mache das nur sehr selten. Denn ich liebe Restegarne. Also Garne, die ich aus den ganzen Resten auf den Spulen zwirne.

Normalerweise gibt es hier pro Jahr einen Strang Restegarn. Denn ich teile meistens sehr gleichmäßig und es bleibt nur ein kleiner Rest. Bis sich da genug angesammelt hat dauert es eine Weile.

Aber nach der sehr erfolgreichen TdF hatte ich meine Spulen jetzt schon wieder voll genug.

Aus einigen dieser Restegarne habe ich letztes Jahr einen Poncho angeschlagen. Was aus dem Rest werden soll steht noch in den Sternen.

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Keine Zeit und noch weniger Lust

Seitdem die Schule wieder angefangen hat, habe ich überhaupt keine Lust mehr auf Stricken, Spinnen oder Lesen. Ich bin abends einfach zu kaputt. Das habe ich zwar jedes Jahr, aber so schlimm war es noch nie. Hoffentlich gibt sich das bis zu den Herbstferien wieder. Mich nervt das nämlich gewaltig!

Letzte Woche habe ich mich dann doch aufgerafft und mich ans Spinnrad gesetzt. Herausgekommen ist ein sehr dickes 3-fach Garn. Aber mir gefällt es richtig gut. Und nachdem mein Stash zu 80% aus dünner Wolle besteht, ist das auch mal ne schöne Abwechslung.

Gesponnen habe ich die Singles auf dem S45, gezwirnt wurde dann auf dem Sidekick. Ich hab immer noch Bedenken, dass mir 100 Gramm nicht auf die kleinen Louet Spulen passen. Und Anstückeln will ich nicht.

Jetzt geht´s erst mal in den Garten. Mit Spinnrad. Mal sehen, wie lange ich durchhalte, bis mich die Lust wieder verlässt.

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Science Fiction für die Füße

Mein neuestes Paar Socken ist schon seit letztem Freitag fertig. Aber mir fehlten Zeit und Lust zum bloggen. Egal. Dafür gibts heute eine richtige Bilderflut. :-)

Größe 45
Friday Studios “Science Fiction”
72 M auf Knitters Pride 2,75 mm

Leider kommen die Farben auf allen Bildern nicht so gut rüber. Die Socken leuchten richtig! Das Blau und Grün ist in echt richtig neon.

Gestrickt habe ich diesmal mit normaler Käppchenferse. Normalerweise stricke ich die handgefärbten Streifengarne immer mit einer nachträglichen Ferse. Aber nachdem ich den Großteil der ersten Socke im Flugzeug gestrickt habe, wollte ich nicht viel denken. Außerdem finde ich, dass mir das mit der Kontinuität der Streifen ganz gut gelungen ist.

Wie immer, wenn ich Streifensocken für den Schatz stricke, ist nur ein ganz kleiner Rest Wolle übrig geblieben. Obwohl die Lauflänge die gleiche ist, wie bei normaler Sockenwolle. Ich denke es liegt daran, dass ich den Schaft unabsichtlich länger stricke als sonst. Diese Streifen machen nämlich süchtig! Da ist das Aufhören für eine Ferse gar nicht so einfach. ;-)

Nachdem die erste Socke recht schnell fertig war, hat es eine Weile gedauert, bis ich die zweite angeschlagen habe. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich die beiden Socken mit gleicher Streifenfolge haben will oder nicht.

Wie man sieht, habe ich mich für gleiche Socken entschieden und somit nach der ersten Socke einen ganzen Mustersatz abgewickelt um die zweite gleich beginnen zu können.

Hat bestens geklappt!

Wie man auf dem Bild schon erkennen kann, war das Fotografieren der Socken mal wieder nicht ganz einfach…..

Als erstes kam Gizmo dazu und hat sich brav hinter die Socken gelegt. Hauptsache er kommt mit aufs Bild.

Und dann kam Merlin. Wie man sieht ist ihm das brav daneben liegen nicht genug.

Was für “Papa´s” Füße gut ist, kann für Merlin´s Füße ja nicht schlecht sein, oder?

Diese Katze!

Das Paar wandert wieder in die Weihnachtsbox. Jetzt fehlen immerhin nur noch zwei Paar für den Schatz. Ein Paar Dickies und ein Paar aus handgesponnener Wolle. Die muss ich allerdings erst noch spinnen. Und darauf habe ich im Moment so gar keine Lust.

Also werden erst mal ein paar andere Teile von der Weihnachtsliste abgearbeitet. Es bleiben ja noch genügend übrig.

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Gut Ding braucht Weile

2012 wollte ich mir “Blithe” von Kim Hargreaves stricken. Allerdings hatte ich das Anleitungsbuch dafür nicht. Aber nachdem Frau Hargreaves dazu neigt, die selbe Anleitung nur mit leichten Änderungen immer und immer wieder zu veröffentlichen, hatte ich eine sehr ähnliche Anleitung hier.

Das Topf wurde angeschlagen und ich kam ungefähr 5 cm weit bevor ich die Lust verlor.

Irgendwann 2013 habe ich dann genau das Buch geschenkt bekommen, das ich brauchte: Breeze. Für mich eines der besten Bücher von Kim Hargreaves.

Im Mai diesen Jahres habe ich dann wieder Lust auf “Blithe” bekommen. Meine Anfänge von vor zwei Jahren waren sogar schon geribbelt und ich konnte frisch beginnen.

Das Vorderteil war schnell gestrickt und ich war gerade auf halbem Weg im Rückenteil als klar war, dass mir die Wolle nicht reichen wird. Mist! Mir blieb also nichts anderes übrig als Wolle nach zu bestellen. Bei Handgefärbtem ist das sowieso schon nicht ganz einfach. Aber wenn dann auch noch über zwei Jahre dazwischen liegen…

Nachdem meine Ersatzwolle hier war, wurde das Top relativ schnell fertig. Die Teile habe ich dann einzeln gespannt und anschließend zusammen genäht. Nur für die Knöpfe habe ich wieder ewig gebraucht. Fast ein ganzer Monat ist vergangen, bis ich mich aufraffen konnte 9 Knöpfe anzunähen.

Jetzt ist “Blithe” ganz feritg und ich bin einfach nur zufrieden. Das Top passt perfekt und sieht klasse aus. Ich denke, das es mein bisher liebstes FO für mich ist.

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Idiotensicher

Mein Urlaubsgestrickt ist mittlerweile fertig. Der “Foolproof” Cowl war super einfach zu stricken. Wie schon gesagt, hätte ich ihn auch ohne die Kaufanleitung nacharbeiten können. Aber Anleitungen schreiben ist ne Menge Arbeit! Also unterstütze ich das.

Die Farben sind einfach der HAMMER! Ich bin so froh, dass ich mich für ein Knäuel handgefärbte Streifenwolle und ein dazu passendes uni Knäuel entschieden habe. Dadurch musste ich nicht ganz so viele Fäden vernähen und hab trotzdem viele Farben.

Den Cowl werde ich im Herbst/Winter/Frühling oft tragen. Nicht nur um meinen Hals warm zu halten, sondern hauptsächlich als schmückendes Accessoire.

Das perfekte Strickstück für unterwegs. Ich würde jedezeit nochmal so einen Cowl stricken. Aber nicht in naher Zukunft. Hab noch eine meterlange to-do Liste für Weihnachten. :-)

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Urlaub, Sonne, Natur und Strickzeug – was will man mehr?

Wie bereits erwähnt bin ich seit zwei Tagen wieder aus dem Urlaub daheim. Wir waren in San Francisco und noch zwei Tage im Yosemite National Park. Es war sehr schön dort und ich hoffe, dass ich irgendwann ohne Mega-Erkältung noch einmal dort hin gehen kann. Vielleicht in einem kälteren Monat und mit Wanderschuhen.

Hier ein paar Impressionen:

Die Natur im Yosemite ist echt der Wahnsinn. Ich wäre gerne länger dort geblieben. Aber wie gesagt, meine Erkältung und unser Zeitplan ließen das nicht zu. Außerdem waren es um die 40° Außentemperatur. Da kann ich auf Wandern wirklich gut verzichten.

Weil wir einen Teil des Urlaubs “arbeitsmäßig” unterwegs waren, hatte ich auch ein bischen Zeit zum Stricken.

Der Foolproof Cowl ist das perfekte Urlaubsgestrick. Mittlerweile ist er fast fertig und mit ein bischen Glück, stricke ich das verbleibende Stück heute noch.

Das Konzept des Cowls ist super einfach und genau genommen hätte ich die Anleitung nicht kaufen müssen. Aber manchmal will ich auch bei einfachen Dingen nicht nachdenken müssen. :-)

Meine Wollwahl begeistert mich immer wieder, wenn ich das Gestrick in die Hände nehme. Ich freu mich schon drauf, den Cowl zum ersten Mal anzuziehen. Und es sollte noch genug von der Wolle übrig bleiben um mir ein paar Kurzsocken draus zu stricken.

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Herbststimmung, neue Hefte und die to-do Liste wächst

Gestern bin ich aus dem Urlaub zurück gekommen. Davon gibts morgen ein paar Bilder.

Natürlich waren wir in mehreren Wolleläden. Das gehört einfach dazu! Neben einer Menge neuer Wolle sind auch viele Hefte und Bücher über den großen Teich gewandert.

Und in allen ist einiges drin, dass ich gerne stricken würde.

Nach längerer Überlegung, habe ich mich für drei Sachen entschieden. Die will ich so bald wie möglich anschlagen.

Links: Der Intarsienpulli ist in der Knitscene Fall 2014 und ich finde den einfach nur super! Passende Wolle habe ich natürlich auch im Stash gefunden. Ich werde “Knit Picks City Tweed DK” verwerden. Allerdings in anderen Farben als beim Original.

Mitte: “Forster” aus dem 13. Norah Gaugan Heft ist schlicht und trotzdem nicht super langweilig. Die Zopfmusterpasse gefällt mir richtig gut. Wolle dafür habe ich auch: handgefärbte Tweed von Spinning Martha. Leider habe ich davon nur 400 Gramm. Aber im Notfall gibts kürzere Ärmel. Das ist das schöne an top-down Pullovern.

Rechts: “Echo Lodge” soll ein Kuschel-Wohlfühl-Pulli werden. Natürlich verwende ich ganz andere Farben als im Original, aber das passt dann wenigstens zu mir. Das Originalgarn habe ich auch nicht. Stattdessen verwendet ich Sockenwolle, die dann aber dreifach.

Mit “Forster” fange ich an. Die Wolle wird jetzt noch gewickelt und die Maschenprobe stricke ich heute auch noch. Dann kann ich morgen Vormittag den Pulli anschlagen. Vielleicht schaffe ich die Musterpasse bis zum Wochenende. Dann hätte ich beim Spinntreffen etwas einfaches zum nebenzu stricken.

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